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Tätigkeitsfelder

Familienrecht

 

Familiensachen mit türkischen Verfahrensbeteiligten gestalten sich durch die kulturellen Unterschiede v.a. in den Vorstellungen der Parteien über Ehe, Scheidung, Erziehung, Sorge- und Umgangsregelung oftmals sehr schwierig. Sprachliche Schwierigkeiten kommen erschwerend hinzu.
Meine Sachverständigentätigkeit zeichnet sich durch authentische Kommunikation in der Muttersprache, in dem sensiblen Bereich der psychologischen Begutachtung, sowie durch umfassende Kenntnisse der ethnokulturellen Hintergründe türkischer Verfahrensbeteiligter aus.

 

Welche Besonderheiten sind bei der Beantwortung von Beweisfragen mit türkischen Verfahrensbeteiligten zu beachten?

  • Muttersprachliches Explorationsangebot
  • Religion - Tradition - Moderne
  • Der Einfluss der (Groß-)Familie bei Entscheidungen der Parteien
  • Kulturgebundene Umgangsformen bei Trennung und Scheidung
  • Kulturelle Vorstellungen zur Entwicklung des Kindes bei Trennung/Scheidung
  • Vorstellungen zu kulturimmanenten Umgangs- und Sorgeregelungen
  • Rituale der Umgangsvereitelung
  • Akzeptanz der Gerichtsbarkeit - Rechtsverständnis

Was kann ein ethnopsychologisches Gutachten für die Entscheidungsfindung des Gerichts leisten?

  • Die Muttersprache als Untersuchungssprache schafft Vertrauen und eine authentische Kommunikation zwischen Untersucher und den Parteien ist möglich
  • Durch die Zugehörigkeit des Sachverständigen zur eigenen Kultur, fühlen Parteien sich in ihren Konflikten verstanden und bringen ihm mehr Offenheit entgegen.
  • Die kulturellen Hintergründe von Konflikten werden erklärt und in Beziehung zur Beweisfrage gestellt.
  • Der Prozess der Begutachtung hat für die Parteien einen Aufklärungs- und Vermittlungseffekt (psychoedukative Funktion bzgl. des Kindeswohls und der Bedeutung des Familiengerichts) und setzt einen Entwicklungsprozess in Gang.
  • Eine Transparenz der Beziehungsgeflechte zwischen den Herkunftsfamilien und den Parteien wird geschaffen.
  • Die Parteien kommen Miteinander in Kontakt unter dem Aspekt des Kindeswohls.
  • Es zeigt Wege auf, wie die Entscheidung des Gerichts für die Parteien und das Kind umsetzbar und lebbar sind.
  • Die Empfehlung bietet Möglichkeiten, Prognosen angemessen einzuschätzen.
  • Es schafft die Möglichkeit, die kulturell unterschiedlichen Auffassungen, im sensiblen Bereich des Kindeswohls, im Familienverfahren umzusetzen.
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